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Tee für Babys – welcher ist geeignet und welchen sollten Sie vermeiden?

Zunächst ein wichtiger Hinweis vorab: Diese Seite liefert keine Gesundheitsberatung oder ähnlich. Bei gesundheitlichen Problemen sprechen Sie generell zunächst mit einem Kinderarzt. Hier lesen Sie nur allgemeine Tipps zum Thema Tee für Babys.

Tee ist

  • wohltuend,
  • löscht den Durst,
  • schmeckt gut
  • und lindert zahlreiche Beschwerden.

Das gilt zumindest für Erwachsene. Babys sollten nicht zu früh Tee bekommen und wenn, dann spezielle Babytees oder Sorten, die sich für Babys eignen.

Welcher Tee ist für Babys geeignet?

Tee hat eine wohltuende Wirkung, was den Menschen schon lange bekannt ist. Seit ewigen Zeiten empfehlen Experten Tee, um kleinen Kindern das Leben bei kleinen Wehwehchen etwas leichter zu machen.

Besonders für den Verdauungsapparat ist Tee zu empfehlen. Schon unsere Ur-Großmütter wussten, dass bestimmte Teesorten eine positive Wirkung bei Babys zeigen. Speziell sind das Teesorten wie:

  • Kamillentee
  • Fencheltee
  • Dilltee
  • Roiboos-Tee

All diesen Teesorten sagt man eine positive Wirkung nach für die kleinsten Bäuche der Säuglinge.

Die zusätzlichen Wirkstoffe im Tee können die Muttermilch perfekt ergänzen ohne den bei Babys empfindlichen Magen-Darm-Trakt zu belasten.

Wissenswertes über Tee für Babys

Schauen wir einmal in die weite Vergangenheit. Dass die Menschen schon sehr lange von der Wirkung der Teesorten auf den Körper wissen, zeigt sich in manch einem Namen.

Im Spanischen hieß Pfefferminze schon früh yerbabuena. Das bedeutet nichts anderes als „gutes Gras“. Im Serbischen nennt man ihn nana, was „Oma“ heißt. Er hilft gegen viele Dinge, ist aber nicht für Babys oder Kleinkinder gedacht.

Dill wurde schon im alten Ägypten und im Griechenland der Antike genutzt. Selbst die Wikinger kannten die Wirkung von Dill für den Magen. Der Namen leitet sich vom altnordischen Wort dilla ab, was in etwa „beruhigen“ bedeutet.

Roiboos Tee kommt aus Afrika und hat kein Koffein. Stattdessen ist er reich an Mineralstoffen. Der Tee des Rotbuschs hat keine Reizstoffe und schmeckt leicht süßlichen. Ihm wird krampflösend Wirkungen nachgesagt. Roiboos Tee ist generell für Babys gut geeignet.

Welche Wirkung haben die einzelnen Teesorten auf Babys?

  • Kamillentee soll beruhigende Eigenschaften haben.
  • Dill hilft, den Magen zu beruhigen.
  • Fencheltee soll die Darmdurchblutung fördern und die Gefäße erweitern, was der Verdauung zu Gute kommen soll.

Es gibt Studien, die belegen, dass das Weinen eines Kindes nachlässt, nachdem diesen bestimmte Kräuter mit entsprechender Flüssigkeit als Getränk verabreicht wurden.

Interessanterweise haben einige Studien gezeigt, dass das Weinen nach dem Verabreichen von Kräutern abnimmt. So berichtet man von Tees als Mischung aus Kamille, Fenchel, Eisenkraut, Süßholz und Melisse, die als Ersatz für medizinische Mittel taugten.

Schon wenige Tropfen von Kamillen-, Fenchel- und Zitronen-Melisse-Extrakt haben durchaus einen positiven Nutzen. Besonders  Fencheltee ist ein probates Mittel bei Blähungen oder Bauchschmerzen der Babys.

Ab wann dürfen Babys Tee trinken?

Falls der Tee ausdrücklich für Babys geeignet ist, können Sie ihn Ihrem Baby schon ab dem zweiten Monat anbieten. Stillkinder benötigen jedoch keine zusätzliche Flüssigkeit, weil Muttermilch dem Baby alles gibt, was es braucht. Tatsächlich sollten Babys nicht vorschnelle mit dem Trinken von Tee anfangen. Während die Mutter das Baby noch stillt oder ihm Pre-Milch gibt, hat es alle notwenigen Stoffe, die es für die Gesundheit braucht.

Geben Sie in Ergänzung zum Stillen eine Flasche ungesüßter Tee, kann das im ersten Moment für Ihr Baby verwirrend sein, weil das Trinken aus der Flasche leichter ist als aus der Brust. Das stört möglicherweise den Stillrhythmus. Weil Tee das Hungergefühl verringert, kann das Einfluss auf den Rhythmus beim Stillen haben und darauf wann und wie viel das Baby trinkt. 

Worauf sollten Sie beim Babytee achten?

Der wichtigste Punkt: Der Tee für Ihr Baby darf keinen Zucker und keine Eiweiß-Extraktre enthalten – auch keinen Malz- oder Milchzucker. Zucker schadet schon früh den ersten Zähnchen und Ihr Baby gewöhnt sich schnell an den süßen Geschmack. Es möchte dann mehr davon und das ist nicht gut. Daher: Kein Zucker, kein Malzzucker oder Milchzucker.

Achten Sie darauf, dass der Babytee aus biologischem Anbau kommt. Bio-Tee ist etwas teurer, aber deutlich besser geeignet für Ihr Baby. Verzichten Sie auf billige Tees im Angebot vom Discounter, sondern legen wert auf hochwertige Tees.

Weil der Geschmackssinn in so jungem Alter sehr empfindsam ist, verdünnen Sie den Tee ruhig mit Wasser, gerne in größeren Mengen.

Kräutertees für Babys ausprobieren

Grundsätzlich ist Muttermilch die ideale Nahrung für Babys. Im Grunde benötigen Babys dann keinerlei Nahrungsergänzungsmittel oder Hausmittel. Doch nicht jedes Baby wird gestillt. Wenn dann eine Mutter zusätzlichen Tee als Beikost probieren möchte, ist dagegen nichts einzuwenden.

Entscheidend ist jedoch, dass der von Ihnen verabreichte Tee keinen zusätzlichen Zucker enthalten sollte.

Ein guter Rat: Geben Sie Ihrem Baby keinen Sternanis-Tee. Bei Säuglingen kann dieser Sternanis-Tee zu Problemen führen bis hin zu Anfällen. Verzichten Sie gleichfalls auf Pfefferminztee. 

Wofür ist Kamillentee gut?

Seit Jahrhunderten nutzen viele Kulturen die Wirkung der Kamille als traditionelle Medizin. Der Kamille werden positive Wirkungen nachgesagt zum Beispiel bei:

  • Hilfe beim Schlafen
  • Beruhigung bei Beschwerden mit dem Magen
  • Mittel gegen Fieber
  • Reduzierung von Koliken und Blähungen bei Babys
  • Hilfreich bei der Wundversorgung
  • Durstlöscher
Kamillentee für Babys

Ist Kamillentee für Babys geeignet?

Neugeborene leiden immer wieder einmal an Schmerzen. Manche lassen sich diagnostizieren, bei anderen ist die Ursache unklar.

Hat ein Säugling aber Schmerzen, schläft es schlecht, weint viel und das belastet auch das Wohlbefinden der Eltern.

In einer solchen Situation spricht nichts dagegen, Babys frühestens im siebten Monat neben der Milch beim Stillen etwas Kamillentee zu geben. Das kann sich vorteilhaft auf Ihr Baby auswirken. Aber Achtung: Sprechen Sie im Zweifel mit Ihrem Arzt und beachten Sie, dass Ihr Baby ein halbes Jahr alt sein sollte, wenn Sie den Kamillentee als Beikost dem Kind zu trinken geben.

Wer nicht gleich zu Medikamenten greifen möchte, wenn sein Kleinkind leichte Probleme hat, für den ist es den Versuch wert, die Vorteile des Kamillentees einmal auszutesten.

Fangen Sie aber im Interesse Ihres Babys stets in kleinen Mengen an und verdünnen gerne mit Wasser. Generell sprechen Sie  immer kurz mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt, wenn Sie als Eltern einem Kind ein neues Getränk neben dem Stillen anbieten möchten. Dieser klärt im Zweifel, ab wann Sie den Baby Tee zugeben können. 

Teesorten für Babys ruhig mal wechseln

Wenn Sie Ihrem Baby Tee geben, achten Sie auf eine gewisse Abwechselung. Variieren Sie zwischen unterschiedlichen Teesorten. So bietet sich beispielsweise ein regelmäßiger Wechsel an zwischen

  • Hagebuttentee
  • Fencheltee
  • Kamillentee
  • Roiboostee
  • und Malventee.

Kochen Sie den Tee am besten selber, dann wissen Sie, dass Sie Bio-Tee der besten Qualität haben.

Aber Achtung: Geben Sie Ihrem Baby keinen Pfefferminztee als Getränk. Tatsächlich ist Pfefferminztee nicht für Babys geeignet, weil in ihm Menthol enthalten ist. Setzen Sie daher nur auf Produkte, die als Babytees geeignet sind.

 

Expertentipp zu Tee bei Säuglingsblähungen

Wer sein Baby stillt, gibt dem Säugling alles, was er braucht. Zusätzliche Flüssigkeit könnte da nur den Elektrolyt-Haushalt durcheinander bringen, was nicht förderlich ist. Erfahrene Hebammen haben noch eine richtig guten Tipp parat zum Thema Säuglingsblähungen. Bei gestillten Säuglingen, die erst wenige Monate alt sind, empfehlen sie den Müttern, den Tee selbst zu trinken. Dadurch gelangen einige Inhaltsstoffe zum Beispiel vom Kamillentee oder Fencheltee in die Muttermilch und gehen so auf das Baby über. 

Bei Pre-Nahrung, die ad libitum gefüttert wird, ist es sogar ratsam, diese mit geeignetem Tee anstelle von Wasser zuzubereiten.

Tipp für junge Mütter und Väter

Allen Eltern ist am Wohlergehen der Kinder gelegen. Gerade wenn Sie ein kleines Baby haben, möchten Sie stets beruhigt sein, dass es Ihrem Nachwuchs gut geht – das gilt auch während der Schlafenszeit.

Aus dem Grund empfehlen wir Ihnen den Besuch der Webseite www.Babyphone-mit-Kamera-Vergleich.de auf der Sie moderne Babyphone finden, die Ihnen per Kamera ermöglichen, Ihr Kind jederzeit im Blick zu haben.