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Die ideale Kochplatte zum Teekochen mit einem Tetsubin

Wer ein richtiger Tee-Trinker ist, für den fängt der Genuss bereits bei der Zubereitung an. Hier steht für viele auch die Frage nach dem richtigen Equipment im Raum.

Manch ein Enthusiast, der sich für Tee interessiert, schwört auf einen Tetsubin. Der Tetsubin ist ein ganz spezieller Wasserkocher aus Japan. Dieser ist aus Gusseisen gefertigt und hat einen Deckel mit einem Henkel und in vielen Fällen ein Sieb.

Der Tetsubin dient dem Kochen des Wassers, um dieses für das Zubereiten des Tees heiß zu machen. Er ist dabei wichtiges Utensil traditioneller Tee Zeremonien und überdies ein Blickfang für die heimische Küche, da es den Tetsubin in verschiedensten Größen und Formen gibt.

Warum nutzen Tee Trinker einen Tetsubin?

Neben optischen Beweggründen und traditionellen Gepflogenheiten besticht der Tetsubin durch die Speicherung der Wärme wegen des gusseisernen Materials. Das spezielle Gusseisen hat eine poröse Oberflächenstruktur, was herkömmliches Eisen nicht hat.

Die ideale Kochplatte zum Teekochen mit einem Tetsubin

Diese Oberflächenstruktur trägt dafür Sorge, dass die Wärme optimal verteilt wird und gleichzeitig deutlich länger speicherbar ist. Darum ist es möglich, das Teewasser länger auf dem Tisch zu lassen, ohne das es eines zusätzlichen Stövchens bedarf oder einer anderen Form des Erhitzens.

Welche Kochplatte passt zum Tetsubin?

Letztlich muss man wissen, dass Wasser tatsächlich mit dem jeweiligen Material des Gefäßes, in dem es erhitzt wird, interagieren soll und so den Geschmack verändert.

Nach der traditionellen Teezeremonie wird der Tetsubin tatsächlich über einem Feuer aus Holzkohle erhitzt, wobei verschiedene Untersetzer zum Einsatz kommen. Weil aber die wenigsten unserer Leser ein Holzkohlefeuer in der Küche anzünden können, betrachten wir hier zeitgemäße elektrische Lösungen und überlegen, welches die vielleicht beste Kochplatte zum Teekochen mit einem Tetsubin ist. 

Zunächst: Welche verschiedenen Kochplatten gibt es eigentlich, die geeignet wären. 

Ceran-Kochfelder

Ceran ist die Bezeichnung der speziellen Oberfläche eines Kochfeldes. Diese ist aus Glaskeramik gefertigt und sind im Handel wahlweise für elektrischen Betrieb und mit Induktion zu kaufen. Der Haken: Ein Cerankochfeld zeichnet sich dadurch aus, dass es etwas empfindlicher ist als andere. Hat man also einen schweren Tetsubin, so kann das zu einem Problem führen.

Induktionskochfeld

Nach heutigem Stand der Technik ist das Erhitzen mittels eines Induktionskochfeldes sehr geeignet und wirkungsvoll, um Wasser zu kochen.

Wer ein begeisterter Tee-Trinker ist, legt Wert darauf, dass das Wasser möglichst frisch ist. Mit dem Induktionsfeld ist es schnellstmöglich heiß und somit noch frisch. Damit das funktioniert, benötigt man entweder ein magnetisches Material zum Erhitzen oder man legt eine Platte aus Metall unter das zu erhitzende Gefäß.

Weil aber mache Menschen sensibel auf stärkere magnetische Feld reagieren, befürchtet vielleicht der eine oder andere Nutzer, dass das Induktionsfeld einen gewissen schädlichen Einfluss auf das Wasser haben könnte. Belege für diese Annahme gibt es allerdings keine, sondern es ist wohl mehr eine Sache der persönlichen Einstellung.

Ein weiterer Nachteil der Induktionsplatte: Sie hat einen Lüfter und der erzeugt naturgemäß Geräusche, die bei der Teezeremonie störend sein können.

Kochplatten aus Gusseisen

Diese Kochplatten sind vielleicht nicht auf dem neuesten Stand der Technik, bestechen aber durch eine absolute Unempfindlichkeit. Überdies ist die Wärmeaufnahme der gusseisernen Platten optimal. Unter dem Strich kommt es so nicht zu den bei Teetrinkern befürchteten Schwankungen bei der Temperatur.

Der optmimale Tegenuß - So klappt es.

Gerade moderne Kochplatten zeichnen sich im Gegensatz zu den gusseisernen dadurch aus, dass sie sich in gewissen Zeitspannen ausschalten und dann wieder einschalten, um eine bestimmte Gradzahl zu behalten. Für mache Tee-Trinker ist das fatal, weil dadurch der Tetsubin gleichfalls diesen Schwankungen unterzogen wird, was ihn vielleicht eher beschädigen könnte.

Platten mit Leistungskontrolle sind gut geeignet

Faktisch ist es bei einem Tetsubin aus traditioneller Fertigung oft so, dass er nicht fortwährend aus Gusseisen besteht. Bedingt durch den Prozess der Herstellung gibt es den einen oder anderen Punkt am Tetsubin, die aus einem speziellen Lack sind, den der Japaner urushi nennt.

Dann gibt es Kochplatten mit einer Ankochautomatik, die sehr rasch die 100 Grad erreichen. Eine gleichmäßige und für passionierte Teetrinker wichtige schonende und gleichmäßige Wassererwärmung findet dabei also nicht statt.

Eine gute Lösung sind Platten mit einer Leistungskontrolle. Durch einen geregelten Durchfluss an Strom lässt sich der Anstieg der Temperatur gleichmäßig und kontrolliert gestalten. Das schont das Material, egal ob man nun einen Keramikkessel nutzt oder einen gusseisernen und erwärmt das Wasser in schonender Weise.

Bedingt durch das Material ist es von Bedeutung, den Tetsubin langsam zu erhitzen, weil sich unterschiedliche Materialien bei Wärmeaufnahme verschieden ausbreiten.

Fazit zur passenden Kochplatte für einen Tetsubin

Wer kein Holzkohlefeuer in der Küche oder dem Teezimmer verwenden kann, braucht ein passende Kochplatte für seinen Tetsubin. Da die Temperatur möglichst langsam hochgefahren werden kann, empfiehlt sich eine Kochplatte, die eine stufenweise Temperaturregelung hat. Diese sollte dann auf keinen Fall auf höchster Stufe laufen.

Die Größe der Kochplatte und der Boden der Kanne sollten zueinander passen. Weil es einen Tetsubin in verschiedenen Größen gibt, sollte jeder Tetsubinbesitzer genau prüfen, wie groß sein Kannenboden ist.

Ein sehr schneller Wechsel der Temperatur sollte unterbleiben. Vielmehr gilt es, den Kessel langsam und gleichmäßig zu erhitzen.

Unsere Wahl, um einen Tetsubin in der heimischen Teeecke ideal zu erhitzen, sind gute aber preiswerte Platten von Rommelsbacher. Welches Modell ist letztlich abhängig von der Größe des Kannenbodens.

Sehr gut geeignet für eine Teezeremonie mit einem Tetsubin sind diese Kochplatten:

Reisekochplatte RK 501/S * von Rommelsbacher aus deutscher Qualitätsfertigung. Die Gussheizplatte hat einen Durchmesser von 80 mm und ist stufenlos regelbar.

Rommelsbacher Einzelkochplatte THS 1090 * aus deutscher Qualitätsfertigung. Diese Gussheizplatte hat einen Durchmesser von 145 mm und hat ein feueremailliertes Gehäuse. Durch die 7-Takt-Schaltung ist eine leistungsgesteuerte Regelung gewährleistet.

Rommelsbacher Einzelkochplatte CT 2203/TC * mit einer Schott Ceran Kochfläche und einem 2-Kreis Heizelement mit 9 Leistungsstufen aus Edelstahl. Der Durchmesser beträgt 140/220 mm.