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Welcher Tee bei Halsschmerzen?

Halsschmerzen können generell unterschiedliche Ursachen haben. Meistens sind diese eine Begleiterscheinung von Erkältungskrankheiten. Bakterien oder Viren rufen diese meistens hervor. Zugleich können Entzündungen im Hals und Rachenraum eine Begleiterkrankung sein.

Viel trinken ist ein besonders wichtiger Schritt bei Halsschmerzen. Auf diese Weise spült man die Keime weg, wodurch sich deren Konzentration im Rachenraum vermindert. Vor allem hilft die Flüssigkeit jedoch den Schleimhäuten. Generell enthält der Schleim unterschiedliche Stoffe, die Viren und Bakterien abwehren können.

Erkältung oder grippaler Infekt? Tee unterstützt die Genesung

Eine Tasse Tee ist ein bekanntes Hausmittel bei grippalen Infekten. Als angenehm bei Halsschmerzen empfinden Betroffene vor allem

  1. Lindenblütetee
  2. oder Salbeitee mit einem Teelöffel Honig.

Ebenso geeignet sind

  • Ingwertee,
  • Spitzwegerichtee
  • oder Malvenblütentee.

Wenn zu den Halsschmerzen noch Husten dazukommt, ist Thymiantee besonders hilfreich, da dieser gut schleimlösend wirkt.

Salbeitee ist das beste Hausmittel bei Halsschmerzen

Salbeitee gilt als bester Tee bei Halsschmerzen. Geschmacklich überzeugt das Kraut allerdings nicht jeden Teetrinker, dafür sind jedoch die medizinischen Wirkungen überzeugender und gleichzeitig wissenschaftlich belegt: Der Tee aus Salbei wirkt

  • antibakteriell,
  • antioxidativ,
  • antikanzerös
  • und entzündungshemmend.
Salbeitee bei Halsschmerzen

Salbei lindert die Entzündung im Hals, bekämpft Bakterien und Keime im Hals und hilft auf diese Weise bei Halsschmerzen. Dabei ist nicht alleine der Trinkgenuss möglich. In gleicher Weise ist er förderlich, wenn man ihn bei Beschwerden im und Mund und Hals bedingt durch eine Erkältung zum Gurgeln nutzt.

Die umfassende Wirkung ist auf die einzelnen Inhaltsstoffe zurückführen. Dies sind insbesondere

  • Gerbstoffe,
  • ätherische Öle,
  • Flavonoide,
  • Triterpene
  • und Bitterstoffe.

Spitzwegerich verspricht Linderung bei einer Erkältung

Der Spitzwegerich hat ebenfalls eine lange Tradition als Heilpflanze. Im Jahre 2014 wählten Experten den Spitzwegerich zur besten Arzneipflanze des Jahres. Als Hausmittel für kleinere Wehwehchen ist er schon seit Urzeiten bekannt – auch bei Halsschmerzen.

Diese eigentlich unscheinbare Pflanze ist in unseren Breiten heimisch und wächst an Wiesen- und Wegrändern. Der Anwender kann die Pflanze entweder selbst sammeln und anschließend trocknen oder in der Apotheke und im Reformhaus kaufen.

Spitzwegerich enthält unter anderem die Wirkstoffe

  • Flavonoide,
  • Polysaccharide,
  • ätherische Öle
  • und Gerbstoffe.

Die enthaltenen Polysaccharide sind für die schleimbildende Wirkung der Pflanze verantwortlich. Dabei legt sich der Schleim wie eine schützende Schicht auf die Schleimhäute und soll auf diese Weise die Symptome und Beschwerden von Halsschmerzen lindern.

Im Jahre 2006 gelang es Forschern aus Spanien in einer Untersuchung, die entzündungshemmende Wirkungsweise von Spitzwegerich zu beweisen. In einem Tierversuch an Mäusen und Meerschweinchen haben Forscher zudem bewiesen, dass Spitzwegerich Krämpfe lösen und spasmischen Husten lindern kann.

Die Pflanze ersetzt bei schweren Erkrankungen zwar keinen Arzt, dient aber dazu, bei einfachen Verläufen die Schmerzen im Hals zu lindern. Außerdem ist Spitzwegerich Tee ein bewährtes Hausmittel gegen Husten. Er ist reizlindernd und schleimlösend.

Spitzwegerich Tee zubereiten

Die Zubereitung dieses Tees ist recht einfach. Der Patient übergießt dazu etwa zwei Teelöffel der Blätter mit 250 Milliliter kochendem Wasser. Dann lässt dieser den Tee mindestens zehn Minuten in heißem Wasser ziehen, je nach Geschmacksempfinden auch 15 Minuten. Im Anschluss entfernt man die Pflanzenteile. Lässt man ihn zu kurz ziehen, hat das negative Folgen für die Wirkstoffe.

Wem der Tee etwas bitter vorkommt, süßt ihn mit Honig. Aber Achtung, hier noch ein wichtiger Tipp: Damit der Honig seine wichtigen und wohltuenden Inhaltsstoffe nicht verliert, sollte man ihn erst dann in die Tasse hinzufügen, wenn der Tee die gewünschte Trinktemperatur hat.

Der Grund ist einfach, denn schon ab 40 Grad Celsius fangen die guten Nährstoffe an zu brechen bedingt durch die Temperatur. Hier mehr zum Thema Tee mit Honig.

Für eine gute Wirkung gegen Halsschmerzen und Heiserkeit empfiehlt es sich, etwa drei bis vier Tassen am Tag zu trinken.

Malventee bei Husten und Halsschmerzen

Die Wilde Malve ist in Europa heimisch und hier auf Wiesen, an Wegrändern und Äckern zu finden. Obwohl diese Pflanze häufig vorkommt, ist die Verwendung als Heilpflanze kaum verbreitet. Generell haben Wissenschaftler bei der Pflanze verschiedene positive Eigenschaften nachgewiesen. Die Malve wirkt

  • antioxidant,
  • antimikrobiell,
  • antikanzerös
  • und entzündungshemmend.
Stellen Sie sich die Frage: Welcher Tee bei Halsschmerzen? Malventee hilft bei Husten und Halsschmerzen

Neben der entzündungshemmenden Wirkung dieser Pflanzen helfen in erster Linie die enthaltenen Schleimstoffe gegen die Halsschmerzen, Halskratzen und Heiserkeit. Ähnlich wie der Spitzwegerich enthält die Malve verschiedene Schleimstoffe, welche sich wie eine Schutzschicht auf die Rachen- und Mundschleimhäute legen und so gegen trockenen Husten und gegen Halsschmerzen helfen. Schon das erste Kratzen im Hals lässt sich mit Kräutertees wirksam bekämpfen.

Ingwertee als beliebtes Hausmittel bei Halsschmerzen

Frischer Ingwer gilt seit jeher als perfektes Hausmittel bei Erkältungen, Husten, Halsschmerzen und sogar bei Übelkeit. Ingwertee hat eine schleimlösende Wirkung und wirkt gegen Entzündungen. Beim Trinken und Gurgeln kann er positiv auf die Schleimhäute im Rachen wirken.

Für den richtigen Genuss übergießt man den frischen Ingwer mit siedendem Wasser. Danach lässt man ihn je nach Geschmacksempfinden fünf bis zehn Minuten ziehen. Dabei gilt die Faustregel: Umso länger der Ingwer im Wasser zieht, desto mehr nimmt der Tee an Schärfe zu.

Nach dem Ziehen führt man dem Tee eine Scheibe Zitrone oder einen Schuss Zitronensaft zu oder alternativ einen Teelöffel Imkerhonig – keine Honig-Fertigmischungen aus dem Supermarkt. So einfach stellen Sie mit Ingwer ein Hausmittel her, das seit je her als entzündungshemmend bekannt ist.

Fazit zum Tee bei Problemen im Hals und im Rachenraum

Ein heißer Tee, wie Kamillentee, Kräutertee oder Pfefferminztee, ist generell sehr beliebt bei Halsschmerzen. Je nach Wirkung des Tees profitiert der Anwender von den Pflanzen und Kräutern von der Wirkung.

Im Zusammenhang mit Honig kommt hier die schützende Wirkung zum Tragen und die Wärme wirkt zugleich beruhigend. Ärzte empfehlen, bei Erkältungen generell viel zu trinken, um die Schleimhaut feucht zu halten. Überdies hilf das Gurgeln gegen die Beschwerden.

Damit möchte man verhindern, dass sich die Erkältungsviren weiter im Organismus vermehren. Die Kombination von Tee mit Honig ist als altes Hausmittel eine optimale Möglichkeit, um diesen Rat zu befolgen und zugleich das Gefühl der Linderung der Halsschmerzen durch den Honig zu erzielen.

Wer möglichst viele Inhaltsstoffe der verschiedenen Teesorten gleichzeitig nutzen möchte, setzt auf eine Teemischung. Die Kombination der Mischung von Kräutertees mit

  • Spitzwegerich,
  • Salbei,
  • Kamille,
  • Thymian,
  • Malve,
  • Eibisch

mit etwas Honig oder gerne auch etwas Saft der frischen Zitrone entfaltet in Kombination mit Wärme eine wohltuende Wirkung und hilft gegen Rachenbeschwerden. Dabei sollte man den Tee genau so lange im heißen Wasser ziehen lassen, wie es auf der jeweiligen Packung empfohlen ist.

Und zu guter Letzt darf man nicht vergessen: Tee ist ebenfalls geeignet, um beispielsweise eine Wickel zu fertigen, wobei das Tuch dann mit Tee getränkt ist.

Bei gravierenden Halsproblemen den Arzt aufsuchen

So gut ein Hausmittel auch helfen mag, es ersetzt bei massiven Problemen und starken Schmerzen oder hohem Fieber nicht den Gang zum Arzt. Er erforscht die Ursache und die Symptome in Mund und Rachen und hilft bei Halsschmerzen unter Umständen mit einem Antibiotikum oder antibakteriellen Mitteln zum Gurgeln. Eine warme Tasse Tee kann man anschließend trotzdem noch trinken, um dem Halsweh entgegen zu wirken.